„… bin ja immer ein bisschen skeptisch mit dem was die Journalisten schreiben …“ Post-Medialität?

Kopflos! – Auch wenn meine kleine Collage für das Headerbild (Quellen: viral gegangener Tweet von Richard Wiseman der Titelseite des Waitrose Weekend vom 1.12.2011 und einer nicht wirklich zuordenbaren Diskussion auf Reddit vom Oktober 2012) schon etwas älter ist, beschreibt sie ein im Jahr 2014 so deutlich wie noch selten zuvor zutage getretenes Phänomen: Den Vertrauenverlust in die traditionellen Medien. Oder in die Verlage, in die Medienhäuser. In die Herausgeber, Besitzer, Teilhaber, Investoren. In die Medienhaus- und Verlagsangestellten, die Corporate-Communicatons-Angestellten dieser Verlage, die sich früher selbst auch gern mal Journalistinnen und Journalisten nannten. Zu viele haben sich diese – einander eigentlich natürlichen Feinde, nach aussen aber geeinten gegen die Macht des Disruptivität – Vermittler an Vertrauensbelastungen geleistet.

Post-Medialität, wissenschaftlich müsste es dann wohl Post-Mediality heissen, wäre das dazugehörige Konzept, etwa analog zur Post-Privacy, Post-Democracy. Wo angesichts der übergrossen Menge privater Daten im Netz (Internet of Things!) und deren einfacher Verteilbarkeit, Strukturiertheit und Vernetzbarkeit nicht nur den Datenschutz, sondern das bisherige Verständnis von Privatheit gegenüber dem Öffentlichen schlicht überrollt wird, wo sich …

Post-Medialität bedeutet demzufolge, dass die Konzepte von Gatekeeping etwa in Kuratierung umgewandelt werden,

Niggemeier FAZ: http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/journalismus-unter-verdacht-vom-wachsenden-populaeren-misstrauen-gegenueber-der-presse-13242833.html

 

Hofrat
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