Über Zivilcourage

Wofür wir einstehen, wann wir aufstehen, wo wir dazustehen – ein Plädoyer, das auf Streit aus ist! Leseanleitung: Dieser Beitrag erschien in gekürzter Form im Couleur 2020/3, der Verbandszeitschrift des MKV. Diese Langversion hier beinhaltet zusätzliche Referenzen und persönliche Wertungen. Ich bin Mitglied mehrerer katholischer Studentenverbindungen. Dieser Beitrag wurde am 20.9.2020 verfasst, rund ein Monat…

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Über Maschinen und Menschen: «Digital Shaper 2020: Infrastructure Builder»

Jetzt ist schon wieder was passiert – treue Leserinnen und Leser österreichischer Krimis wissen, was das bedeutete: Autor Wolf Haas brachte einen neuen Roman zu Papier, Simon Brenner ermittelte, und kurz darauf kam eine brillante Inszenierung mit Josef Hader in die Kinos. Dieser kleine Satz macht sofort die grosse Bühne auf in Raum und Zeit. Jetzt…

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Corona-Trouvaille: Topfengolatschen und Aroma-Leberkäs-Semmerln

Doris Felber, die Gründerin und Inhaberin der Felber-Bäckereien in Wien, hat anlässlich der Wiedereröffnung der Baumärkte nach Ostern 2020 nach den Beschränkungen der Coronapandemie ein Werbevideo gedreht. Die Sätze sind mittlerweile Kult. „Nageln Sie sich in der Pause eine Topfengolatsche“ oder „Schrauben Sie sich einen Kürbiskernspitz hinein“. Und nicht müde antwortet sie auf die vermeintliche…

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«Erwarten Sie nicht von mir, dass ich mich dumm stelle.» Transkript zu Michael Köhlmeiers Gedenkrede

Michael Köhlmeier, ein österreichischer Meister der Erzählung, hat anlässlich des jährlichen Gedenktags gegen Gewalt und Rassismus am Freitag, 4. Mai 2018, eine Rede im Zeremoniensaal der Wiener Hofburg gehalten, die mit stürmischem Applaus bedacht wurde. Anlässlich der Befreiung des KZ Mauthausen durch amerikanische Soldaten am 5. Mai 1945 begeht die Republik Österreich jedes Jahr diesen nationalen Gedenktag…

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„…in Form und Inhalt redaktionellen Texten gleichen…“ Native Ads – oder: keine toten Pferde reiten

Native Advertising, neu-deutsch „Werbung im bekannten Umfeld“, alt-deutsch:„Schleichwerbung“, ist für viele kommerzielle Verlage seit längerem eine durchaus gängige Methode zur wundersamen Geldbeschaffung, -bewahrung oder, richtig gemacht, zur wundersamen Geldvermehrung. Kurz gesagt, werden werberische und redaktionelle Inhalte mit wenigen oder keinen Unterschieden nebeneinander publiziert.

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Eritrea und Syrien, Österreich – oder: der ach so witzige Einzelfall™-Rassismus

Einer der vielen bedauerlichen Einzelfälle™ und selbstverständlich nur mit einer absoluten Individualmeinung® – das ist ganz konkret ein gewisser Marcel Toeltl. Der Präsident der SVP aus St. Margrethen SG publizierte am 25.2.2015 seine kruden Absonderungen zu Menschen aus Eritrea und Syrien bzw. deren IQ, Verhalten, Sexualtrieb und seine politischen Linien zu Sozialmissbrauch etc. Danach dauerte…

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…alles ausser aufgeben. Tucholskys Satire und Gedanken zu #JeSuisCharlie #CharlieHebdo

"He drew first." #JeSuisCharlie #CharlieHebdo Quelle: http://instagram.com/p/xjr675J-MQ/

Kurt Tucholsky, einer der wichtigsten deutschen Publizisten des frühen 20. Jahrhunderts, hat am 27. Januar 1919 unter dem Pseudonym „Ignaz Wrobel“ im Berliner Tageblatt Nr. 36 den Text „Was darf die Satire?“ veröffentlicht. Anlässlich des heutigen Anschlags auf die Satire-Zeitschrift „Charlie Hebdo“ erlaubte ich mir, die Aussage Tucholskys, dass Satire alles dürfe, um den wesentlichen…

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„… bin ja immer ein bisschen skeptisch mit dem was die Journalisten schreiben …“ Post-Medialität?

Kopflos! – Auch wenn meine kleine Collage für das Headerbild (Quellen: viral gegangener Tweet von Richard Wiseman der Titelseite des Waitrose Weekend vom 1.12.2011 und einer nicht wirklich zuordenbaren Diskussion auf Reddit vom Oktober 2012) schon etwas älter ist, beschreibt sie ein im Jahr 2014 so deutlich wie noch selten zuvor zutage getretenes Phänomen: Den Vertrauenverlust in die traditionellen Medien….

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See me laughing :)

Screenshot Vine 2suess Hofrat lacht

Manchmal brauchts nur ganz wenig und ich lache: Aus vollem Hals, kichernd, manchmal platzt es wieder aus mir heraus, ich zerkugle mich und quietsche, pruste und wiehere. Wie schade, dass es in der deutschen Sprache so wenige Wörter gibt, um Lachen, befreiendes, glückliches, hysterisches, vergnügtes Lachen zu beschreiben. So geschehen vor einem Jahr – kein besseres…

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